Bienen

Fleißig wie die Bienen

»Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben«. (Albert Einstein)

Zu Zeiten der traditionellen, bäuerlichen Landwirtschaft waren Bienenstöcke auf einem Bauernhof keine Seltenheit. Auf dem Hof gab es alles: vom kleinsten Lebewesen bis hin zur Kuh. Und es wurde alles angebaut, was auf dem Boden wuchs.

Honigbienen waren ein selbstverständlicher Bestandteil des Hofs. Die eigenen Bienen reichten aus, um die Felder und das eigene Obst zu bestäuben. Sie lieferten zudem noch schmackhaften Honig, Pollen für die Wiederstandskraft, Propolis als Antibiotikum, Wachs für die Kerzen und nebenbei half immer wieder ein Bienenstich (Bienengift) entzündungshemmende Eigenschaften im Körper zu entwickeln.

Nach dem 2. Weltkrieg trat ein Wandel ein. Ab Mitte der 60ziger Jahre des vorigen Jahrhunderts begann die Industrialisierung der Landwirtschaft und damit eine Verarmung der Landschaft und der Vielfalt.

Bienen bestäuben 80 % unserer heimischen Pflanzenarten  und Nahrungspflanzen. Obst, Beeren, Ölsaaten und viele Gemüsesorten. Unverzichtbar ist die Bestäubung durch die Biene beim Anbau von Pflanzen für die Gewinnung von Saatgut. Um ihrer Arbeit gut nachkommen zu können brauchen sie eine sorgfältige Pflege zur Gesunderhaltung und optimale Bedingungen.

Bienen lieben Wilde Hecken (Wildquitte, Wildkirsche, Wildapfel, Wildpflaume, Wildbirne, Schlehe, Weißdorn, Sanddorn, Wildrosen). Sie summen über natürliche Wiesen, die wachsen und blühen dürfen, genießen Bienenweiden in den Ecken der Gärten und bleiben gesund bei einer Bandbreite von Obstbäumen, Wildgehölzen, Wildblumen und natürlichen Gärten.

Denn ist die Biene gesund ist auch der Mensch gesund und wir dürfen gemeinsam fröhlich summen und brummen :-)