Enten

Unser Nachwuchs.

Im Entenmarsch los …

Seit Jahrtausenden sind Enten und Gänse ein wichtiger Bestandteil in der Landschaftspflege, zur Düngung, als biologische Schädlingsbekämpfer und für die Selbstversorgung.

Die Enten sind wirklich großartig. Als Landschaftsgärtner fressen sie auf der Weide bis zu 300g Grünfutter pro Tag und halten gleichzeitig das Ungeziefer in Schach. Bei Ihrer Vorliebe für Bodenwesen frisst eine Laufente beispielsweise, zwölf bis fünfzehn Schnecken pro Mahlzeit und das im Schnitt dreimal täglich und genießt so ganz nebenbei noch Dickmaulrüsslerlarven, Engerlinge und andere Schädlinge.

Und was vorne reinkommt, kommt auch hinten wieder als Dünger raus. Dem Gartenboden bekommt der Entenkot, mit dieser Fütterung jedenfalls sehr gut. Er ist ein wertvoller "Bio-Dünger".  Er weist einen hohen Nährstoffgehalt auf und verteilt sich auf wunderbare Weise im Garten, auf der Weide und düngt so kontinuierlich, auf natürlichste Art, die Wiesen, die später wieder die Anbaufläche für den Anbau ergeben. Bei einem gut aufgeräumtes Fleckchen Erde, mit einem Naturgerechten Dünger versehen, macht es Spaß anzusäen, dem Gemüse beim Wachsen zuzusehen und es nährstoffreich auch essen zu können. 

Ein wahrer Genuss ist auch das wunderbare Entenfleisch. Die Ente hat in den letzten Jahren eine kulinarische Renaissance erlebt. Genau wie beim Hähnchen sieht und schmeckt man auch bei der Ente die Haltungsform. Die Tiere aus Freilandhaltung haben festeres Fleisch und einen viel besseren Fleischansatz am hochwertigen Brustmuskel. Durch die hohe Grünfutteraufnahme enthält das Fleisch im Durchschnitt mehr Omega-3-Fettsäuren und konjugierte Linolsäure als das Fleisch von Tieren ohne Grünfütterung.   

Es ist eine altbäuerliche, kaum noch praktizierte Haltungsform. Genauso wie die Verwertungsform, die der Selbstversorger oder Kätner umsetzt, indem er auch noch die schmackhaften Eier isst, die Federn und die flauschigen Daunen zum Füllen von Betten, Kissen oder Jacken nutzt.

 

So soll es sein…

Mit den Tieren im Einklang. Nur so viele Tiere wie das Fleckchen Erde beherbergen kann, dazu lebensechte Haltung mit einem Teich, so haben Beide, Mensch und Tier, eine große Freude.

Wer einmal Enten als Wassertiere beobachtet hat, weiß wovon ich rede. Sie lieben es zu schwimmen, zu gründeln, mal unterzutauchen  oder sich ausgiebig im Wasser zu putzen. Dies fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere. Und ist das Tier gesund, ist es der Mensch auch…