Haare: Warum lange Haar für Mann und Frau so wichtig sind

Die Haare sind ein zentrales Merkmal des Menschen. Die Kulturgeschichte der Völker zeigt, dass die Menschen den Haaren seit Jahrtausenden eine besondere Bedeutung beigemessen haben. Früher galten sie als Sitz der Seele, der Lebenskraft und als Symbol körperlicher Stärke, weltlicher Macht und auch magischer Kräfte.

 

Warum war das so?
Viele denken, dass die Frisur bloß eine äußerliche Angelegenheit der persönlichen Vorliebe, der Mode, der Zweckmäßigkeit und es egal ist wie die Leute ihr Haar tragen.

 

Stimmt das wirklich?
Dazu gibt es eine interessante Geschichte, die lt. C. Young (United Truth Seekers/de.sott.net vom 08.09.2011) seit dem Vietnamkrieg vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wird.

 

Die Wahrheit über Haare und warum Indianer ihr Haar lang tragen
Spezialeinsatzkräfte des Kriegsministeriums schickten während des Vietnamkrieges Undercover-Experten in Indianerreservate um nach talentierten Spähern zu suchen – nach harten jungen Männern, die darauf trainiert waren sich bei Nacht und Nebel durch raues Gelände zu bewegen. Sie suchten speziell nach Männern mit herausragenden, fast übernatürlichen Fähigkeiten zur Spurensuche. Bevor man auf sie zuging, waren diese sorgfältig ausgewählten Männer eingehend als Experten in der Spurensuche und im Überleben dokumentiert worden.

Doch sobald sie sich verpflichtet hatten, geschah etwas Erstaunliches. Egal welche Talente und Fertigkeiten sie auf dem Reservat hatten – sie schienen auf mysteriöse Weise zu verschwinden.

Da ein Rekrut nach dem anderen darin versagte, die Erwartungen entsprechend in die Praxis umzusetzen, führte die Regierung Studien durch. Mit teuren Testverfahren wurde auf hunderten von Seiten belegt was das Versagen zustande brachte.

Man kam darauf, nachdem alle älteren Rekruten übereinstimmend sagten, dass sie, sobald sie ihren vorgeschriebenen militärischen Haarschnitt erhalten hatten, den Feind nicht mehr länger „wahrnehmen“ konnten, sie hatten keinen Zugriff mehr auf ihren „sechsten Sinn“, ihre „Intuition“ war nicht mehr verlässlich, sie konnten die subtilen Zeichen nicht mehr so gut „lesen“ oder hatten keinen Zugriff mehr auf feine außersinnliche Information.

Belegt wurde dies in unterschiedlichen Tests. Hier kam raus, dass der langhaarige Rekrut durch ein starkes Gefühl der Gefahr aus dem Schlaf erwachte, lange bevor der Feind nahe war und lange bevor auch nur irgendein Geräusch des sich nähernden Feindes hörbar wurde. Er folgt seinem „sechsten Sinn“.

Derselbe Mann, nachdem er diesen und andere Tests bestanden hatte, erhielt dann einen militärischen Haarschnitt und versagte dann durchgehend in diesen und anderen Tests, die er vorher bestanden hatte.

Das Geheimdokument empfahl also die Freistellung aller indianischen Fährtenleser von den militärischen Haarschnitten und forderte, dass sie ihr Haar lang lassen müssen.“

Es wurde erkannt, dass die Männer die eine extreme Kurzhaarfrisur tragen nicht nur weniger Feinfühligkeit haben, sondern auch Befehle einfacher annehmen, ohne aufmüpfig zu werden, da diese kaum oder nie hinterfragt werden und sie so eher zu „Kampfmaschinen“ werden.

Doch nicht nur die Militärs haben dies verstanden. Auch in früheren Zeiten wurden Leibeigene und Sklaven ihrer Haartradition stets beraubt, man hat sie meist geschoren und wortwörtlich „sehr kurz gehalten“.

 

Auf der ganzen Welt finden wir im Ursprung der Völker die Tradition der langen Haare.
In Afrika war das Haar der Träger für spirituelle Qualitäten. Mitteilungen von Göttern und Geistern, heißt es etwa bei den Yoruba, würden durch das Haar in die Seele gelangen. In Nordamerika trugen die Indianer lange Haare. Im antiken Griechenland durften Kindern bis zum dritten Lebensjahr die Haare nicht geschnitten werden; auch schwangere Frauen hatten sich einer Verkürzung der Haare zu enthalten. Im Judentum wurde diese Vorschrift übernommen und gilt auch heute noch. In Indien, im Orient und in  der Sikh-Tradition hat der Turban mitsamt den ungeschnittenen Haaren eine herausgehobene und einzigartige Bedeutung und so geht es weiter auf der ganzen Welt.

 

Das Wissen war lange Zeit verschüttet. Mit der Moderne und der Industrialisierung wurden die Haare immer Kürzer und die Bedeutung verlor sich. Doch der Nebel verschwindet langsam und die Kenntnis kommt wieder. Sogar die Wissenschaft und die Medizin hat sich dieser angenommen.

 

So wird berichtet, dass Haare eine Erweiterung des Nervensystems sind. Sie können korrekterweise als nach außen gelagerte Nerven gesehen werden, eine Art von hochentwickelten „Fühlern“ oder „Antennen“, die gewaltige Mengen wichtiger Information an das Stammhirn, das limbische System und den Neokortex übertragen.

Professor Hans Sterneder (*1889)  stellte dazu fest:Eines ist sicher, dass sich die Frau durch das Abschneiden ihres Haares gleich dem Manne einer großen Kraftquelle beraubt, denn das Haar nimmt sehr gesteigerte kosmischen Magnetismus auf und hält ihn fest.”  

Naturforscher und Wissenschaftler, Victor Schauberger (1885-1958) sagte:
“Die Bubikopfmode ist noch jung und es ist tief bedauerlich, dass Frauen dies schon den Männern nachzumachen beginnen.  Leider haben Frauen keine Ahnung, dass alle Wachstumserscheinungen, wie Haare Vermittler der atmosphärischen und geosphärischen Ausgleiche sind. (Buch: “Victor Schauberger” von Franz Ferzak, S.224-225)   

In der Kirlianischer Fotografie wurde sichtbar, dass das Haar beim Menschen, einschließlich das Gesichtshaar bei Männern, eine Datenautobahn zum Gehirn ist; das Haar selbst gibt auch Energie ab – die elektromagnetische Energie, die vom Gehirn an die äußere Umgebung abgegeben wird. Dies ist sichtbar gemacht worden, wenn eine Person mit langem Haar fotografiert und danach erneut abgelichtet wurde, nachdem das Haar geschnitten war.

Heilpraktiker Karl Wachtelborn erkannte: Geschorene Pferde brauchen mehr Futter als diejenigen, denen man das Haar gelassen hat.

Nicht nur die Haare auf dem Kopf auch im Intimbereich und unter die Achseln haben ihren Sinn.

Ärztin Emily Gibson schrieb: (Buch: "The War on Pubic Hair must End")
Durch Schamhaarentfernung im Genitalbereich können dank der vielen, kleinen Wunden, die durchs Wachsen oder Rasieren entstehen Bakterien und Viren exzellent gedeihen. Eiterpickelchen, Abszessekönnen ebenso leichter entstehen. Außerdem steigt das Risiko, sich durch Kontakt mit dem Partner leichter mit sexuell übertragbaren Krankheiten oder Herpes anzustecken.

Ärzte schlagen Alarm. Ständige Intim-Rasur lösen Pilzinfektionen aus, begünstigen Feigwarzen, ein HPV Virus. Es wird heute davon ausgegangen, dass Gebärmutterhalskrebs durch HP-Viren verursacht wird.

Die Beharrung im Intimbereich hat neben dem Schutz vor Keimen und Bakterien auch die Funktion, Pheromonen abzusondern, welche die sexuelle Anziehungskraft auf den potentiellen Sexualpartner fördern.

Achselhaare erfüllen ebenso eine Vielzahl von Funktionen. Ihre Hauptfunktion ist vor allem die Aufnahme von Schweiß. Sie helfen mit bei der Verdunstung von körpereigenen Schweiß-  und Duftdrüsensekreten und reduzieren die Reibung in den Achselhöhlen. Eine weitere Funktion des Achselhaars ist die Verstärkung bei der Entsendung von Sexual-Lockstoffen. Bei einer Rasur unter der Achsel können schon kleinste Verletzungen an der Hautoberfläche eine Abszessbildung verursachen. «Dies passiert, wenn Entzündungen an der Hautoberfläche sich entlang der Haarwurzel tiefer in den Körper ausbreiten», erklärt ein Facharzt für Dermatologie aus Stuttgart.

Die Natur hat alles optimal justiert und gesetzt, alles hat seinen Sinn, jedes Körperteil seine Aufgabe.

 

Warum schneiden und rasieren wir denn alles ab?
Mit der gewaltigen Entfremdung der Natur haben wir uns selbst vieles beraubt. Doch mit dem Besinnen auf altes Wissen und der Rückschau auf die eigene Kultur können wieder Anknüpfungspunkte gesetzt werden.

Um nun wieder auf die Kopfhaartracht zurückzukommen. Alle germanischen Stämme huldigten die Haare. Langes Haar repräsentierte Souveränität und damit verbunden persönliche Freiheit.

Im Alten Testament wurden Haaren Qualitäten wie Macht und Stärke zugesprochen.

Sogar die Geschichte von Sampson und Delilah in der Bibel trägt viel verschlüsselte Wahrheit für uns. Denn als Delilah Sampsons die Haare abschnitt, war der einst unbesiegbare Sampson besiegt. Das sollte uns zu denken geben.

 

Fazit:
Interessanterweise gelten in unserer heutigen Zeit Männer mit langem gepflegtem Haar als Intellektueller, Künstler, Sunnyboy oder Rebell, die kraftvoll, kreativ, intelligent und anziehend sind. Sie tragen ihre langen Haare stets mit Stolz und einer Selbstverständlichkeit.

Bei Frauen gelten lange Haare als sehr Weiblich. Wenn Frauen zum Frisör gehen, dann zetern und jammern die meisten Männer. Sie empfinden Kurzhaar oft als kantig und hart. Langhaar als weich und harmonisch. Bei Männern weckt es außerdem den Instinkt der Fürsorge für die Partnerin.

Haare haben eine eigene Schönheit an sich. Sie sind weich, samtig anzufassen und sie verteilen den Duft. Lange Haare stehen für Natürlichkeit. Sie sind eine Kraftquelle, Antennen die die Sinne erweitern und zeigen Offenheit, Gesundheit, genetische Attraktivität und Unabhängigkeit.

Indem wir nach Lösungen für die Notlagen unserer Welt suchen, mag es an der Zeit sein uns wieder auf die Natur zu besinnen und das in allen Bereichen. Bevor es uns bei allen Dingen nur noch die Haare aufstellt oder uns die Haare zu Berge stehen…